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Gratis-Hörspiel: Die dunklen Hunde des Schicksals

Die dunklen Hunde des Schicksals
Die dunklen Hunde des Schicksals

Heute möchten wir unseren Nutzern etwas Besonderes vorstellen: und zwar das Hörspiel von Robert Vennemann und Philipp Hümmerich „Die dunklen Hunde des Schicksals“.

Es handelt sich um ein NON-Profit-Hörspiel, welches von den echten Hörspiel-Fans selbst geschaffen wurde.

Trotz der fehlenden Finanzierung, haben die Macher es geschafft ein qualitativ hochwertiges Hörspiel mit vielen Beteiligten zu produzieren. Nun kann jeder dieses Hörspiel kostenlos herunterzuladen.

Hier geht es ZUM DOWNLOAD

Hörbuch-Beschreibung

Als der bettelarme Martin Stoner in einem Gutshaus Schutz vor dem Regen sucht, geschieht das Unfassbare: Der greise Diener des Hofs hält Stoner für den nach Australien ausgewanderten Neffen der Hofherrin Tom Prike. Stoner lässt sich auf das falsche Spiel ein, ohne zu ahnen welches dunkle Geheimnis seinen Doppelgänger umgibt.

Interview mit Philipp Hümmerich – dem Macher von „Die dunklen Hunde des Schicksals“

Redaktion:
Hallo Philipp, wie kamst du auf die Idee ein Hörspiel zu produzieren?

Philipp:
Also die ganze Idee zu dem Hörspiel kam mir, als ich mit einem Freund von mir (Robert Vennemann) zusammen Aufnahmen für meine damalige Band gemacht habe. Als wir mit den Aufnahmen fertig waren, habe ich mit Robert ein bisschen rumgesponnen, ob er auch mal ein Hörspiel machen wolle. Da er sofort begeistert war und über alle technischen Möglichkeiten verfügte und ich ohnehin schon lange mal ein eigenes Hörspiel veröffentlichen wollte, fehlte uns nur noch ein passendes Skript und ein paar Sprecher. Beides war schnell gefunden: Ich bin schon lange ein Fan des satirischen Kurzgeschichten Autoren Saki und habe mir seine Geschichte „The Hounds of Fate“ als Vorbild genommen, da ich der Meinung war, dass sie eine ganz besondere Stimmung transportiert, die sich für ein Hörspiel gut eignen würde.

Redaktion:
Handelt es sich um eine Originalgeschichte, oder habt ihr sie ausgebaut?

Philipp:
Natürlich mussten noch mehr Dialoge her, denn die Originalgeschichte bot nur vereinzelt Sprechszenen und an einigen Ecken habe ich noch etwas dazu erfunden, um die Geschichte insgesamt lebhafter zu machen, aber im Kern lässt sich Sakis Handschrift deutlich erkennen (hoffe ich).

Redaktion:
Ein gutes Hörspiel braucht gute Sprecher. Wie hast du es geschafft Leute zu finden, obwohl es ein NON-Profit-Projekt ist?

Philipp:
Die Sprecher habe ich über die einschlägigen sozialen Netzwerke gecastet. Hauptsächlich waren es Schauspielstudenten aus Köln, die vorher eine Sprechprobe via E-Mail abgeben mussten und dann von uns gecastet wurden. Zwar hatten wir zuerst überlegt die Takes von Freunden einsprechen zu lassen, aber den Unterschied zwischen echten Schauspielern mit ausgebildeten Stimmen und Hobby-Sprechern würde man zu sehr heraushören,  dachten wir. Und so überließen wir die Angelegenheit den Profis.

Hierbei ist es wichtig zu erwähnen, die Sprecher haben alle samt auf eine Gage verzichtet und Robert und ich haben lediglich ab und zu den Pizza-Mann bezahlt, der uns spät abends noch mit Nahrung versorgt hat.

Besonders gefreut hat uns die Tatsache, dass wir sogar zwei Sprecher für dieses Projekt gewinnen konnten, die anerkannte Profis sind. Zum einen Marcel Batangtaris, der uns als Stimme von Rudi (der Rabe aus Siebenstein), Arktos (der Schneemann aus Tabaluga), Goleo (das Fußball WM Maskottchen) und dem bekloppten Frosch aus der Handy Werbung bekannt war und der darüber hinaus auch schon Auftritte bei „Unter Uns und Nikola“  hatte. Zum andren hat es mich besonders gefreut, dass Tom Steinbrecher (bekannter Hörspielmusiker und -sprecher) ebenfalls bereit war eine kleine Gastrolle zu übernehmen. Die Aufnahmen erfolgten dann an zwei Tagen im kalten November und der Abmischprozess konnte kurz danach beginnen.

Redaktion:
War die Versuchung da, selbst neben den Profis am Mikrofon mitzumachen?

Philipp:
Natürlich konnten wir es uns nicht verkneifen, auch selbst ein paar Zeilen einzusprechen… Robert und ich haben dann ab und an noch ein bisschen Musik zu dem Hörspiel geschrieben, wobei wir bei der Musik versucht haben möglichst minimalistisch zu bleiben, um von der Gesichte nicht abzulenken, und die Geräusche eingefügt. Alles in allem hat es zwar schon sehr lange gedauert und es war auch eine Menge Arbeit dahinter, aber ich glaube wir haben unser Ziel erreicht: Ein Hörspiel mit charakteristischen Stimmen und einer mystischen Atmosphäre zu schaffen. Falls es uns gelungen ist, ein Hörspiel aufgenommen zu haben, dass sich die Hörer anhören, weglegen und irgendwann wieder hervor holen, um es wieder zu hören, können wir auf alle Fälle zufrieden sein.

Redaktion:
Philipp, danke dass du dir Zeit für ein Interview genommen hast! Wir wünschen euch viel Erfolg mit dem Hörspiel und hoffen bald wieder von euch zu hören!

Wir freuen uns auch auf die Kommentare von unseren Nutzern, die sich das Hörspiel angehört haben!

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